Wir freuen uns verkünden zu können, dass Maximilian Schäfer bei uns zum 01.01.2026 zum Senior Rechtsanwalt aufgestiegen ist.
Um sich eine Vorstellung davon machen zu können, was diese Beförderung für ihn und auch die Sozietät bedeutet, was Maximilian überhaupt bei uns macht und was ihn an seiner Arbeit am meisten reizt, hat er sich netterweise dazu bereit erklärt, einige Fragen zu seiner Arbeit zu beantworten.
Maximilian, erst einmal Glückwunsch zu deiner Beförderung und vielen Dank, dass du dir die Zeit dafür nimmst, ein paar Fragen zu deiner Arbeit zu beantworten.
Maximilian: Dankeschön und vielen Dank für das Interesse.
Seit wann bist du bei KREMER LEGAL und was hat dich davon überzeugt, hier arbeiten zu wollen?
Maximilian: Ich bin seit Mai 2024 bei KREMER LEGAL. Vorher war ich einige Jahre in einer ländlichen Kanzlei in den unterschiedlichsten Rechtsgebieten tätig, und zwar meist in streitigen Auseinandersetzungen. Überzeugt für einen Wechsel hat mich damals wie heute vor allem die Kombination aus hochspezialisierter Beratung im IT-Recht und einer bewusst überschaubaren Kanzleigröße. Hier ist man nicht Teil eines großen Apparats, sondern wird als Mensch und Mitarbeiter:in besser wahrgenommen und wertgeschätzt. Man kann die Vorteile einer persönlichen Arbeitsatmosphäre weiterhin genießen. Trotzdem sind die Mandate und Mandant:innen nicht weniger spannend als bei Großkanzleien.
Was schätzt du an der Arbeit bei KREMER LEGAL am meisten?
Maximilian: Am meisten schätze ich das eigenverantwortliche Arbeiten und die flachen Hierarchien. Ich habe große Gestaltungsspielräume bei meiner Arbeit und arbeite nicht im „Backoffice“, sondern direkt mit den jeweiligen Mandant:innen. Das ist meiner Meinung nach auch am effizientesten für alle Beteiligten.
Mit welchen Rechtsgebieten beschäftigst du dich bei uns am intensivsten?
Maximilian: Meine Themenschwerpunkte liegen vor allem im IT-Vertragsrecht sowie im Daten- und Datenschutzrecht. Am Rande beschäftige ich mich zudem mit Fragestellungen rund um Künstliche Intelligenz. Diese Bereiche prägen meinen Arbeitsalltag und bilden den Kern meiner Tätigkeit.
Was interessiert dich besonders an diesen Themen und welches von diesen Rechtsgebieten reizt dich besonders?
Maximilian: Am meisten reizt mich das IT-Vertragsrecht. Dort treffen grundlegende zivilrechtliche Fragen – echte Jura-Basics – auf ständig neue Anforderungen aus der IT. Man kann nur sinnvoll beraten, wenn man das jeweilige Projekt, Produkt oder die dahinterstehende Technik wirklich versteht. Genau diese Verbindung von Technik und Recht finde ich besonders spannend. Dazu kommt, dass sich durch die Digitalstrategie der EU mit Regelwerken wie dem Data Act, dem Digital Services Act oder dem AI-Act laufend neue rechtliche Anforderungen ergeben, die in vielen Unternehmen noch gar nicht vollständig angekommen sind. Es bereitet mir Freude, verschiedenen Unternehmen und anderen Einrichtungen dabei zu helfen, diese Regelwerke rechtskonform umzusetzen und ihre Prozesse hierauf abzustimmen.
Also besitzt du auch eine gewisse Affinität zur IT unabhängig von der juristischen Komponente?
Maximilian: Das sollte jeder IT- und Datenrechtler. Persönlich hat mich Software immer mehr interessiert als Hardware. Schon mit elf Jahren habe ich angefangen zu programmieren, und es dann auch in meiner schulischen Laufbahn weiterverfolgt. Informatik habe ich zwar nur ein Semester lang studiert und eine Laufbahn als Entwickler dann an den Nagel gehängt. Das Interesse an Computertechnik und digitalen Themen war aber schon immer da und ist geblieben – nur eben beruflich aus einer anderen Perspektive.
Verändert deine neue Position als Senior Rechtsanwalt deinen Arbeitsalltag oder deine Arbeitsweise und kommst du nun mit anderen Themenfeldern in Berührung als vorher?
Maximilian: Mein Arbeitsalltag verändert sich durch die neue Position im Grunde kaum. Die Entwicklung hin zu eigenständiger Mandantenbetreuung auch bei KREMER LEGAL hat sehr früh eingesetzt und sich Schritt für Schritt verstetigt, auch durch das mir entgegengebrachte Vertrauen der Kanzlei. Die Beförderung zum Senior Rechtsanwalt ist für mich daher eher eine Konsequenz aus dem bisherigen Arbeitswandel und der gesammelten Erfahrung als ein Bruch mit meinem Aufgabenprofil. Vor allen Dingen bringt es Wertschätzung meiner Arbeit zum Ausdruck, was mich sehr freut.
Was möchtest du den Leser:innen diese Interviews vielleicht noch mitteilen?
Maximilian: Ich sehe dieses Interview als Chance, die Kanzlei und mich ein wenig vorzustellen. Es geht nicht darum zu sagen „Schaut, wie toll wir sind“, sondern darum, zu zeigen, welche Menschen hinter KREMER LEGAL stehen. Vielleicht ist das mit diesem Beitrag ein wenig gelungen.
Super. Danke für die Einblicke und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Arbeit.
Maximilian: Immer gerne, danke dir auch.
Dieses Interview führte Luca Steinmetz


